Vita

 

Miersch ist seit November 2014 Geschäftsführer des Bereichs Naturbildung der Deutschen Wildtier Stiftung. Davor leitete er das Ressort Wissen beim FOCUS-Magazin.
Er wurde 1956 in Frankfurt am Main geboren. Miersch volontierte bei der taz und war Redakteur der Umweltmagazine Chancen und natur. Danach machte er sich selbständig und schrieb für große Zeitungen, Zeitschriften und Radiosender im deutschsprachigen Raum.
Er war Kommentator und elf Jahre lang Kolumnist der WELT-Gruppe.
Die Zeitschriften Cicero und Die Weltwoche engagierten ihn als Berater der Chefredaktion.
Darüber hinaus ist Miersch Autor zahlreicher Sachbücher und Dokumentarfilme. Reportagen und Filme von ihm entstanden in Dutzenden Ländern auf allen Kontinenten.
Miersch war Mitbegründer des Autorenblogs „Die Achse“. 2015 trat er als Herausgeber zurück, da aus seiner Sicht die anderen beiden Eigentümer sich von der liberalen Ausrichtung des Weblogs entfernt hatten und immer häufiger Beiträge national-konservativer und rechtspopulistischer Autoren veröffentlichten.

Vita von Michael Miersch in Wikipedia
Porträtfotos zum Download
Zu dem Film „Und ewig sterben die Wälder“

 

„Das ist Auftragsjournalismus im Interesse der Wirtschaft.“
Jakob Augstein

„Springers ausgewachsener taz-Volontär.“
Hermann L. Gremliza

„Beherzt gegen die Mode, gegen den Strich.“
Wolf Schneider

„Wie schön, dass es so couragierte Journalisten gibt.“
Christel Sembach-Krone (Circus Krone)

 

Gemeinsam mit Co-Autor Dirk Maxeiner schrieb Miersch zehn Bücher, von denen einige Bestseller wurden.

1996: Öko-Optimismus (Wissenschaftsbuch des Jahres)

1998: Lexikon der Öko-Irrtümer (SPIEGEL-Bestsellerliste)

2000: Life Counts – Eine globale Bilanz des Lebens (Wissenschaftsbuch des Jahres, ZEIT-Bestsellerliste). Life Counts wurde unter anderem in Nordamerika, Südamerika und China verlegt.

2001: Das Mephisto-Prinzip (ZEIT-Bestsellerliste)

2002: Die Zukunft und ihre Feinde. Wurde – ebenso wie Das Mephisto-Prinzip – in Politik und Medien heftig und kontrovers diskutiert.

2007:  Schöner Denken. Wie man politisch unkorrekt ist (zusammen mit Henryk M. Broder und Josef Joffe).

2008: Biokost und Ökokult. Welches Essen ist wirklich gut für uns und unsere Umwelt.

2008: Frohe Botschaften – über den alltäglichen Wahnsinn

2010: Früher war alles besser – Ein rücksichtsloser Rückblick (zusammen mit Henryk M. Broder und Josef Joffe)

2014: Alles Grün und gut? Eine Bilanz des ökologischen Denkens

Als alleiniger Autor:

1999: Das Bizarre Sexualleben der Tiere. Ein Lexikon von Aal bis Zebra

2012: Zwischen Tieren. Von flirtenden Fischen, lüsternen Lurchen und verliebten Vögeln (Illustrationen: Claudia Bernhardt)

2012: Die Hippies haben gewonnen. Wie der deutsche Konsens zustande kam (eBook)

2012: Ein Schwabinger Monolog (eBook)

 

Preise: Journalistenpreis der Game Conservancy Deutschland (2013), Premio Gorila (2013, vergeben von der Loro Parque Fundación, Teneriffa), InnoPlanta-Preis (2010), Silbermedaille des Naturfilmfestivals „Naturale“ (2007), Ludwig-Erhard-Preis für Wirtschaftspublizistik (2005), Preis „Lesen für die Umwelt“ (2003, vergeben von der Deutschen Umweltstiftung), Wissenschaftsbuch des Jahres (2000, vergeben von Bild der Wissenschaft), Preis für hervorragende Umweltkommunikation (1997, vergeben vom Kommunikationsverband Bayern), Wissenschaftsbuch des Jahres (1996, vergeben von Bild der Wissenschaft), Bestes Kindersachbuch des Jahres (1996, vergeben von der National Science Teachers Association, USA), Informedia Preis für Wirtschaftsjournalismus (1994), Friedrich Vogel Preis für Wirtschaftsjournalismus (1993).

 

Filme (Auswahl)
Und ewig sterben die Wälder
Zusammen mit Tobias Streck. 52 Minuten arte und BR, 2011.
Die Waldsterbensangst der 80er Jahre und was daraus wurde.

Ein Wald voller Gespenster
Kamera und Regie: Gerd Weiss. 45 Minuten, arte und WDR, 2009.
Über Forscher und Lemuren auf Madagskar.

Serengeti hinter den Deichen

Kamera und Regie: Gerd Weiss. 45 Minuten, arte und WDR, 2007.
Wie große Wildtiere Landschaften verändern.

Ach du lieber Hirsch
Kamera und Regie: Gerd Weiss. 45 Minuten, arte und WDR, 2005.
Über die innigen Beziehungen von Menschen und Rothirschen.

Durch’s wilde Korsika
Kamera und Regie: Gerd Weiss. 45 Minuten, arte und WDR, 2004.
Ein Streifzug durch die Natur Korsikas.

Tierische Untermieter

Kamera und Regie: Gerd Weiss. 45 Minuten, arte und WDR, 2003
Wie Wildtiere die Industrielandschaft erobern.

Tiger, Bauern und Touristen
Regie: Hiltrud Jäschke, Kamera: Devlin Bose, MDR, 2001
Wie indische Dorfbewohner mit dem Naturschutz umgehen.

Gottes liebste Kreatur
Kamera: Gerd Weiss. 45 Minuten, arte und WDR, 2001
Schafe in Religion, Kultur und Küche.

Reporter der Schöpfung
 (Vierteilige Reihe)
Kamera: Gerd Weiss. Viermal 45 Minuten, WDR, 1997
Eine Kulturgeschichte des Naturfilms.

Kundschafter im Tierreich
(Sechsteilige Reihe)
Kamera: Gerd Weiss. Sechsmal 30 Minuten, WDR, 1995
Porträts von Verhaltensforschern und ihren Tieren.

 

Print
Veröffentlichungen in über siebzig europäischen Zeitungen und Zeitschriften.
Auswahl:
 Bild, brand eins, Brigitte, Cicero, Emma, Financial Times Deutschland, FOCUS, Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, Frankfurter Rundschau, Geo, Merian, Merkur, Der Spiegel, SZ-Magazin, die tageszeitung, The Wall Street Journal, Die Welt, Die Weltwoche, Die Zeit.

Bücher (Auswahl)