Essays & Interviews

 

Einkaufswagen in einem Supermarkt der hessischen Kleinstadt Bruchköbel (Foto: E.S.)

Israel wird zum Erzfeind der Menschheit erklärt

Von Thierry Chervel

„Ich habe mich entschieden, es einen Genozid zu nennen“, sagte Ines Schwerdtner von der Linkspartei auf dem Parteitag. Die Delegierten jubelten. Dieser Satz verdient es, näher betrachtet zu werden. So wie Sally Rooneys Satz. „Die Befreiung Palästinas bedeutet die Befreiung der Welt.“ Im Hass auf Israel fusionieren die totalitären Ideen.

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Relativ wenige Menschen können die Gesamtbevölkerung repräsentieren (Symbolbild erstellt mit Hilfe von ChatGPT)

„Viele Menschen glauben, dass sich die Sonne um die Erde dreht“

Von Ellen Daniel und Michael Miersch

Ist die deutsche Gesellschaft gespalten? Wie steht es mit dem Vertrauen in Politik und Medien? Sind die Deutschen dümmer geworden? Wie verlässlich sind Wahlprognosen? Der Demoskop Thomas Petersen weiß, wie unser Land tickt…

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Martin Hagen (44) ehemaliger Landesvorsitzender der bayerischen FDP und vielleicht zukünftiger Generalsekretär der Bundespartei (Foto © Jakob Sontag)

„Die Brandmauer ist unsinnig“

Von Michael Miersch

Martin Hagen will neuer Generalsekretär werden und Deutschlands Liberale gemeinsam mit FDP-Haudegen Wolfang Kubicki aus dem Keller holen. Angst, in die rechte Ecke gestellt zu werden, hat der Atomkraftbefürworter und Vertreter einer strikt am Arbeitsmarkt orientierten Einwanderungspolitik nicht

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Harald Martenstein ist einer der bekanntesten Journalisten Deutschlands. Seine humorvollen Kolumnen und Essays haben eine große Fangemeinde und lösen oftmals Debatten aus (Foto: M. Miersch)

„Ist es Ihnen wurscht, wenn man Sie Faschist nennt, Herr Martenstein?“

Von Ellen Daniel und Michael Miersch

Wie gerät man in die geistige Enge eines linken Dogmatismus? Warum werden intelligente Linksliberale im Alter konservativer? Und werden sie wirklich konservativ, oder gilt Vieles heute als „rechts“, was gestern noch „links“ war und umgekehrt? Antworten von Harald Martenstein

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Deutschland als Degrowth-Utopie (Symbolbild erstellt mit Hilfe von ChatGPT)

Die Religion der Satten

Von Michael Miersch

Konzerne und Kleinbetriebe gehen pleite, Läden machen dicht, Infrastruktur verfällt, die Bürger werden ärmer, der Staat hält sich mit Schuldenmachen über Wasser. Vor einem halben Jahrhundert wurde der Weg in die Deindustrialisierung eingeschlagen, die wir heute sehen. Viele begrüßten ihn damals als Erlösung von allen Umweltübeln.

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